Pfanne einbrennen: so entsteht die Patina
Stand: November 2026 · Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die aktuellen Herstellerangaben.
Beim Einbrennen verwandelt sich eine sehr dünne Ölschicht durch Hitze in eine harte, dunkle Schicht. Sie schützt vor Rost und mindert das Anhaften. Halte dich zusätzlich an die Anleitung des Herstellers.
Vorbereitung
- Eisenpfannen: Die Schutzschicht vom Werk (oft Wachs oder Lack) nach Herstellerangabe entfernen, meist mit heißem Wasser und Spülmittel.
- Vorbehandeltes Gusseisen: kurz heiß abspülen, gut trocknen. Ein zusätzliches Einbrennen schadet nicht.
- Öl mit hohem Rauchpunkt wählen, etwa raffiniertes Raps- oder Sonnenblumenöl. Butter und kaltgepresste Öle eignen sich nicht.
Im Backofen (Gusseisen und Eisen mit Metallgriff)
- Pfanne vollständig trocknen, am besten kurz auf dem Herd erwärmen.
- Hauchdünn Öl auftragen – innen, außen und am Griff.
- Mit einem fusselfreien Tuch fast alles wieder abwischen. Die Pfanne soll matt aussehen, nicht glänzen.
- Kopfüber in den Backofen legen, darunter ein Blech mit Backpapier.
- Bei etwa 230 bis 250 Grad rund eine Stunde einbrennen und im Ofen abkühlen lassen.
- Den Vorgang zwei- bis dreimal wiederholen.
Es kann rauchen: Fenster öffnen und die Dunstabzugshaube einschalten.
Auf dem Herd (Eisenpfannen mit Holzgriff)
Hauchdünn einölen und die Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis das Öl raucht und die Pfanne dunkler wird. Abkühlen lassen und wiederholen. Den Holzgriff von der Flamme fernhalten.
Typische Fehler
- Zu viel Öl: Die Schicht wird klebrig und fleckig. Lösung: erneut erhitzen oder abschrubben und dünner einbrennen.
- Zu niedrige Temperatur: Das Öl polymerisiert nicht vollständig.
- Ungeduld: Die Patina entsteht vor allem durch regelmäßiges Braten mit Fett.
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